Fußball-AH SV Heldenfingen

15.07.19

AH-Nachrichten

AH-Radtour 2019

Dieses Jahr war die aktive Teilnahme an unserer Tour zum Ödenturm bei Burg Helfenstein über Geislingen wetterbedingt nicht sehr hoch, 14 Frauen und Männer traten dann doch in die Pedale.

Immer wieder von Regenschauern überrascht, fuhren wir über Gerstetten, Gussenstadt, Waldhausen, Schalkstetten über den Lindenhof und Weiler und erreichten nach 24 km den Ödenturm. Dort erwartet uns bereits Frau Schlee vom Albverein Weiler, die wir für die Führung im Ödenturm gebucht hatten. Weil es zu regnen aufgehört hatte, bauten wir gleich unsere Kaffeetische auf und luden Frau Schlee vor der Turmbesteigung zum Kuchen und Kaffee ein, was sie gerne angenommen hat.

Der Turm wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Feuerturm gebaut und brannte mehrere Male ab. Er wurde unter verschiedenen Eigentümern aber immer wieder aufgebaut, hat aktuell eine Höhe von 33 m mit einer einzigartigen Aussicht auf Geislingen und Umgebung. Frau Schlee erzählte uns sehr fachkundig einiges über die Geschichte des Turms. Bestens informiert und mittlerweile trocken, es regnete ab 12:00 Uhr nicht mehr, konnten wir dann unsere Heimfahrt antreten.

Diese führte uns über Hofstett, Stubersheim, Bräunisheim und Sontbergen ins Hungerbrunnental und nach insgesamt 46 km zurück an die Kliffhalle.

Wie jedes Jahr trafen wir uns dann zum Abschluss abends noch zum Grillen am Clubhaus, wo auch noch andere Mitglieder, die tagsüber nicht dabei sein konnten, eingetroffen waren. Auf dem Rost lagen verschiedene Schmankerl, es war für jeden Geschmack etwas dabei, ergänzt durch tolle, selber gemachte Salate.

Fazit: Schöner Ausklang einer durchaus anspruchsvollen Radtour, die von Michael Folmeyer, Hans Beck und Harald Quinsz sehr gut vorbereitet war.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die wieder selbstlos zum guten Gelingen beigetragen haben sehr herzlich und freuen uns schon auf die nächste Radtour.

12.06.19

AH-Nachrichten

Ausflug ins Emsland

Am Donnerstag, 30. Mai starteten von Heldenfingen 34 AH-Mitglieder des SV Heldenfingen zur Busreise ins Emsland. An Bord auch unser kongeniales Reiseleiter-Duo Harald und Detlef, das den Ausflug perfekt organisiert hatte.

Für den langen Weg hatte Harald Proviant eingepackt, Getränke waren im Bus vorhanden. Nachdem die Fahrt ohne große Verzögerung war, reichte es nach Ankunft in Esterwegen, wo wir unser Hotel gebucht hatten, noch zur Besichtigung der Gedenkstätte Esterwegen, die wir über einen informativen Moorpfad erreichten. Dort war die Nazizeit von 1933 bis 1945 in ihrer schlimmsten Ausprägung in Zahlen und Bildern dargestellt. Die Ausstellung dokumentierte sehr eindrucksvoll die Entwicklung des Lagers von einem "normalen" Gefängnis bis zur Judeninternierung und der späteren Nutzung als Kriegsgefangenenlager. Alle Insassen mussten als sogenannte Moorsoldaten harte Arbeit bei Torfabbau verrichten.
Ein bedrückendes Erlebnis, das wieder einmal die Absurdität und den Größenwahn des sogenannten dritten Reichs in unser Gedächtnis rief.

Der Weg war nicht weit zum Hotel "Graf Balduin", wo die Zimmer bezogen und zu Abend gegessen wurde. Danach zog es einen Großteil unserer Gruppe nach Bockhorst, dem Heimatort von Detlef, wo das Schützenfest bis spät in die Nacht im Bierzelt mitgefeiert wurde.

Am Freitag ging es schon früh mit dem Bus nach Emden, wo die Matjestage stattfanden und die Möglichkeit eines Stadtrundgangs geboten war. Wer eine Hafen- und Grachtenrundfahrt einschließlich zweier Schleusungen gebucht hatte, bekam einen tollen Eindruck vom Wasser aus von Emden und erfuhr einiges über die Seefahrt in vergangener Zeit. Sehenswert auch das dort befindliche "Otto Hus", auf Deutsch Otto-Haus, ein kleines Museum über das Leben von Otto Waalkes. Ab 15:30 Uhr begann für einen Großteil unserer Truppe eine überaus informative, sehr eindrucksvolle Wattwanderung, die eine Meeresbiologin spannend über 2 Stunden durchführte. Die Leute von uns, die sich eine Wattwanderung nicht zutrauten, nahmen die Gelegenheit wahr, mit dem Bus nach Krummhörn-Greetsiel zu fahren, dem Bilderbuchort an der Nordsee und diesen zu besichtigen. Nach diesem vollgepackten Tag genossen wir unser Abendessen im Hotel.

Das eigentliche Highlight der Reise erwartete uns am Samstag in Papenburg. Die Besichtigung der Meyer-Werft war angesagt, dem Hersteller von "Aida" und Co. Nach der offiziellen Führung, die mit eindrucksvollen Zahlen und Bildern aufwarten konnte, hatte Detlef noch zwei Freunde, die in der Werft arbeiten, für eine "Privatführung" durch die Produktionshallen engagieren können, Super Sache!

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Stadt war noch Gelegenheit, Papenburg zu Fuß zu erkunden. Sehenswert die Kanäle mit Schifffahrts-Freilichtmuseum sowie die gleichzeitig stattfindende Blumenschau.
Am Abend brachte uns der Bus nach Bockhorst, wo die Fußballfreunde von Detlef ein Grillfest beim Clubhaus organisiert hatten und wir uns mit einer schwäbischen Bierspende beteiligt haben. Außerdem wurde von Harald zum Abschied unser Vereinswimpel übergeben. Mit einigen gemeinsam gesungenen Liedern fand der Tag einen schönen Abschluss.

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück wieder nach Hause, wo ein Teil von unserer Truppe den Tag im "Ochsen" ausklingen ließ.
Für diesen tollen Ausflug bedanken wir uns bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, insbesondere jedoch bei Harald und Detlev für die aufwendige Organisation, ein großes Dankeschön!